Kokosöl - ein natürlicher Zeckenschutz
Beitrag zu Tiere

Wenn die Temperaturen wieder steigen - im Frühjahr und im Sommer - dann ist leider auch wieder Zeckenzeit. In der Natur sind sie besonders in Wiesen, Feldern und Wäldern anzutreffen. Wer sich jetzt als Wanderer, Jogger, Walker, Angler, Jäger oder auch als Spaziergänger in der schönen Natur bewegt, der sollte sich die passende Kleidung zulegen, um so mit einem natürlichen Zeckenschutz vorzubeugen.

Kokosöl - ein natürlicher Zeckenschutz
Kokosöl - ein natürlicher Zeckenschutz

Was manche Zeitgenossen noch nicht wissen: ein gutes Mittel ist Kokosöl gegen Zecken. Es schützt den menschlichen Körper, und Kokosöl schützt auch unsere vierbeinigen Freunde, besonders die Hunde. Egal, ob Boxer, Pudel, Schäferhund oder Terrier – als Hundebesitzer ist man gut beraten, wenn man seinen bellenden Freund vor einem Spaziergang mit Kokosöl einreibt, denn es hat keine Nebenwirkungen.

Wo halten sich Zecken auf?

Zecke

Diese kleinen Biester halten sich bevorzugt an feuchten, schattigen Plätzen auf. In der Sonne droht wenig Gefahr von Zecken, denn sonnige Gebiete sind meist frei von Zecken. Auch von den Bäumen fallen keine Zecken herunter. Aber sonst halten sich Zecken im Unterholz, in der Nähe des Bodens, im hohen Gras und in der Nähe von Gewässern auf.

Wer sich aber vor so einem Spaziergang mit Kokosöl eingerieben hat, der kann gelassen seine Freizeit in der Natur genießen, denn Zecken meiden das Kokosöl, wie der Teufel das Weihwasser.

Wie gefährlich sind Zecken?

Zecken können schon sehr gefährlich sein, denn sie übertragen Krankheiten, wie:

  • Anaplasmose
  • FSME
  • Borreliose
  • und die Babesiose.

All diese Krankheiten, ausgenommen die Babesiose, besitzen eine große Gefährlichkeit für Menschen und Tiere.

Wenn eine Zecke beißt, Blut saugt, und dadurch Nährstoffe filtert, dann gibt sie in das Blut des jeweiligen Opfers Flüssigkeit ab und dadurch werden die Krankheiten übertragen. Um gefährlich zu werden, benötigen die Bakterien eine Zeit bis zu 12 Stunden. Wer eine Zecke, auch Holzbock genannt, am Körper feststellt, der sollte in Ruhe diese Zecke mit einer Zange oder einer Zeckenkarte herausziehen. Auf keinem Fall hastig den dicken Zeckenkörper abreißen, denn dann bleibt der Blutsauger mit seinem Kopf in der Wunde fest hängen. Auch das Quetschen der Zecke sollte vermieden werden, damit keine Bakterien in die Wunde gelangen können.

Es ist ratsam, nach Naturgängen den Körper gründlich auf Zecken abzusuchen.

Die Symptome für einen Zeckenbiss sind

  • Fieber
  • Schläfrigkeit
  • und Appetitlosigkeit.

Dann sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Mit Antibiotika wird dann der Erreger erfolgreich bekämpft. Noch erfolgreich kann man aber sein, wenn es durch das Einreiben mit Kokosöl gar nicht zu einem Zeckenbiss kommt.

Anwendung von Kokosöl

Wer sich vor einem Spaziergang in die Natur zweckmäßig bekleidet, der hat schon viel für den Zeckenschutz getan. Trotzdem ist es ratsam, gefährdete Körperteile mit Kokosöl einzureiben. Es lässt sich bei so mancher Bewegung im Unterholz oder im hohen Gras gar nicht vermeiden, dass so ein Blutsauger in Körpernähe gelangt. Wenn dieser kleine, aber gefährliche Holzbock das Kokosöl wahrnimmt, dann ergreift er sofort die Flucht. Dafür sorgt die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure.

Was für den Menschen gut ist, das hilft beim Kampf gegen Zecken ebenso den Tieren wie Hund, Katze und auch Pferden, denn Kokosöl hat sich hier schon oft bewährt. Außerdem ist Kokosöl bei Hunden nicht nur äußerlich sondern auch innerlich sehr heilsam. Es ist auch wirksam gegen Würmer.

Fazit

Auf natürliche Art und Weise hilft Kokosöl gegen Zecken und ist zudem noch sehr kostengünstig.


Letzte Änderung: 24.06.2016