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 Homöopathie nach Hahnemann

Homöopathie nach Hahnemann

Hahnemann (1755-1843) stellte dieses Simileprinzip 1796 auf: Similia similibus curentur (Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt). Homöopathische Verfahren können erfolgreich sein, wenn der Organismus noch die Fähigkeit zur Selbstheilung besitzt.

Homöopathen gehen davon aus, dass sehr kleine Mengen eines Arzneimittels die Vitalität fördern und die Abwehrkräfte steigern. Zu den Stoffen, die als Medikamente eingesetzt werden, zählen Pflanzenextrakte, tierische Substanzen, Mineralien, Metalle und chemische Verbindungen. Darreichungsformen homöopathischer Arzneien sind Tropfen, Tabletten, Injektionen und Globuli (Kügelchen auf Milchzuckerbasis). Die Wirkstoffe werden durch Potenzierung verdünnt. So bedeutet die Verdünnung D1 (D für lateinisch „decem“ = zehn), dass der Wirkstoff im Verhältnis 1 : 10 verdünnt wurde, D2 bedeutet 1 : 100 usw. C-Potenzen (lateinisch „centum“ = hundert) werden im Verhältnis 1 : 100 verdünnt und LM-Potenzen im Verhältnis 1 : 50 000. Unerwünschte Nebenwirkungen werden durch die Potenzierung auf ein Minimum reduziert.

Kritiker der Homöopathie wenden ein, Wirkstoffe würden häufig so weit verdünnt, dass in der betreffenden Arznei kein einziges Molekül des Wirkstoffes mehr enthalten sei. Homöopathen halten diesem Einwand entgegen, durch das sogenannte Verschütteln bei der Zubereitung kommt es zu chemisch-physikalischen Änderungen des Lösungsmittels, wodurch die Wirksamkeit der Arznei entfaltet wird. Bei dieser Art der Herstellung übernimmt das Lösungsmittel eine für die Heilwirkung wichtige Information aus dem Wirkstoff.

Homöopathie Indikationen

  • Asthma
  • Allergien
  • Neurodermitis
  • Erkältungskrankheiten und Infekte
  • Menstruationsbeschwerden
  • sowie psychosomatische Erkrankungen wie nervöse Magenbeschwerden

Homöopathie Kontraindikationen

  • zerstörte Selbstheilungskräfte des Körpers